Publikation



Different Employment Pathways into the Pension for Reduced Earnings Capacity


Schwerwiegende, chronische Erkrankungen können zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit und zur Verrentung aufgrund von Erwerbsminderung führen. Das Risiko eines solchen ungünstigen Verlaufs ist der Gegenstand des Beitrags, der anonymisierte Längsschnittdaten aus den Versicherungskonten der Rentenversicherung, die Versicherungskontenstichprobe (VSKT), untersucht. Im Fokus steht der Zusammenhang der Erwerbsbiographie mit dem Risiko, aufgrund einer Erwerbsminderung verrentet zu werden. Ununterbrochene Erwerbstätigkeit seit dem frühen Erwachsenenalter senkt das Risiko der Erwerbsminderung erheblich auf ein sehr niedriges Niveau, während Arbeitslosigkeit andererseits das Risiko erheblich steigert. Dabei zeigt sich, dass Männer noch stärker als Frauen eine starke Ungleichheit bei dem Risiko der Erwerbsminderung aufweisen. Mit der Dauer der Arbeitslosigkeit steigt das Risiko auf das sehr hohe Niveau von 45 % bei Männern mit mehr als 5 Jahren Arbeitslosigkeit. Bei Frauen liegt das Risiko bei gleicher Dauer der Arbeitslosigkeit bei 28 %.



Autor/en

Tatjana Mika

Erschienen in

Sozialer Fortschritt: Vol. 66, No. 1/2017, pp. 31-47. Duncker & Humblot GmbH, Verlagsbuchhandlung.

Schlagworte:

chronische Erkrankungen; Erwerbsminderung; Erwerbstätigkeit; Arbeitslosigkeit



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Letzte Änderung: 14.11.2017