Publikation



Die Auswirkungen von Familienarbeit auf die Arbeitsmarktpartizipation, das (Alters-)Einkommen und die Gesundheit von Frauen: Eine empirische Analyse


Nicht zuletzt aufgrund des zu erwartenden Fachkräftemangels in Deutschland ist eine fortlaufende Analyse der Faktoren, die einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegenstehen, wirtschafts- und gesellschaftspolitisch zwingend erforderlich. Eine von den politischen Akteuren weniger beachtete und in der Öffentlichkeit seltener diskutierte jedoch ungleich bedeutendere Ursache für die geringere Erwerbsbeteiligung von Frauen ist deren höhere Belastung durch "Familienarbeit". Als Familienarbeit werden unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt, wie die Erziehung von Kindern oder die Pflege Angehöriger, bezeichnet. Das interdisziplinär angelegte empirische Forschungsprojekt versucht, auf Basis soziologischer und ökonomischer Theorien zur Organisation von Familien und unter Verwendung einer Vielfalt empirischer Methoden und verschiedener innovativer Datensätze (i) belastbare empirische Evidenz zu dem Ausmaß geschlechterspezifischer Unterschiede hinsichtlich des Engagements in unbezahlter Arbeit zu generieren und (ii) die Konsequenzen einer höheren Belastung mit Familienarbeit für die Arbeitsmarktpartizipation, das Einkommen, die Alterssicherung und die Gesundheit der Betroffenen zu analysieren.

Autor/en

Thomas K. Bauer; Florian Beyer; Julia Bredtmann; Sebastian Otten; Julia Piel; Katja Sabisch; Magdalena A. Stroka

Erschienen in

RWI-Materialien (2016), Heft 102, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung Essen, Ruhr Universität Bochum, Seite 1-63

Schlagworte:

Einkommen; Gesundheit; Erwerbsbeteiligung von Frauen; Arbeitsmarkt; Familienarbeit; Pflege; Vollendete Versichertenleben; VVL; Alterseinkommen; Frauen



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Letzte Änderung: 15.6.2016